Kachi-Kalyon

Kachi-Kalyon

Historische Stätte 📍 Krim-Halbinsel

Kachy-Kalyon ist ein mittelalterliches Höhlenkloster im Tal des Flusses Katscha im Bezirk Bachtschyssaraj. Dabei handelt es sich um einen Komplex aus Kirchen, Zellen und Weinpressen, aus dem Fels gehauene Grotten, von denen es fünf gibt, und jede von ihnen hatte einst ihr eigenes Leben.

In den Grotten sind die Kirche St. Sophia mit einer Weinpresse, Klosterzellen, das Kloster St. Anastasia und in den Fels gehauene griechische Kreuze aus der Zeit des Bildersturms erhalten geblieben. Es wird angenommen, dass das Kloster im 8. Jahrhundert von Mönchen gegründet wurde, die vor der Verfolgung nach Taurika flohen.

Das Kloster überlebte sowohl das Krim-Khanat als auch eine Wiederbelebung in der Mitte des 19. Jahrhunderts, bis es 1932 von den sowjetischen Behörden aufgelöst wurde und die Gebäude anschließend gesprengt wurden. Die Bergquelle, einst eine der Hauptattraktionen, ist heute fast versiegt.

FAQHäufige Fragen

Was ist Kachi Kalyon?

Das mittelalterliche Höhlenkloster auf der Krim ist ein Komplex aus Kirchen, Zellen und Weinpressen, die aus Felsgrotten gehauen wurden. Hier gibt es fünf Grotten, und jede hatte einst ihr eigenes Leben.

Wo befindet es sich und wie kommt man dorthin?

Im Tal des Flusses Katscha im Bezirk Bachtschyssaraj, zwischen den Dörfern Pereduschelne und Baschtaniwka, oberhalb der Straße Bachtschyssaraj-Sinapne. Der Felsen selbst, an dem diese Straße vorbeiführt, dient als Orientierungspunkt.

Was ist dort zu sehen?

Die Kirche St. Sophia mit einer Weinpresse in der ersten Grotte, Klosterzellen, das Kloster St. Anastasia in der vierten Grotte und die halb zerstörte fünfte Grotte. In den Felsen sind geschnitzte griechische Kreuze aus der Zeit des Bildersturms erhalten geblieben.

Wie alt ist dieser Ort?

Es wird angenommen, dass das Kloster im 8. Jahrhundert gegründet wurde, als Mönche vor dem Bildersturm nach Taurika flohen. Er war auch während des Krim-Khanats aktiv, bis 1778 Christen in die Region Asow deportiert wurden.

Warum ist vom Kloster nur noch wenig übrig?

Es wurde 1850 von Erzbischof Innokenty restauriert, und 1932 liquidierten die sowjetischen Behörden das Kloster, und die Gebäude wurden anschließend gesprengt und fast bis auf die Grundmauern abgerissen. Auch die Bergquelle, eine der Hauptattraktionen, war zu Beginn des 21. Jahrhunderts fast versiegt.

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