Täler Kappadokiens
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Wind und Wasser formten Kappadokien aus weichem vulkanischem Tuff und hinterließen ein ganzes Labyrinth aus Tälern mit Feenkaminen, Felsenkirchen und rosa-roten Kämmen. Die Täler sind durch Wanderwege verbunden, sodass man oft in ein bis zwei Stunden von einer Schlucht zur nächsten läuft. Unten steht eine kuratierte Auswahl der Täler mit einer kurzen Vergleichstabelle und Antworten auf häufige Fragen zu Wegen, Sonnenuntergang und Saison.
Täler Kappadokiens: Typ, Highlight und nächster Ort
| Tal | Typ | Besonderheit | Bei |
|---|---|---|---|
| Ihlara-Tal | Schlucht | Felsenkirchen am Fluss Melendiz | Aksaray |
| Taubental | Tal | In den Tuff gehauene Taubenhäuser | Göreme |
| Liebestalm | Feenkamin-Tal | Hohe schlanke Feenkamine | Göreme |
| Rosental (Güllüdere) | Tal | Rosa getönter Tuff und Wanderwege | Göreme |
| Red Valley (Kizilcukur) | Aussichtstal | Sonnenuntergang über roten Kämmen | Göreme |
| Devrent Valley (Imagination Valley) | Tal | Skurrile figurenförmige Felsen | Ürgüp |
| Paşabağ (Mönchstal) | Feenkamin-Tal | Pilzkamine mit mehreren Hüten | Ürgüp |
Orte5
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Häufige Fragen5
Welche Täler sind durch Wanderwege verbunden?
Rund um Göreme bilden die meisten Täler ein Netz: Rosental und Rotes Tal gehen ineinander über, Liebes- und Taubental verlaufen nebenan, und Paşabağ liegt wenige Minuten von Zelve entfernt. Der Weg zwischen benachbarten Tälern dauert meist ein bis zwei Stunden. Nur das Ihlara-Tal bei Aksaray liegt abseits und ist ein eigener Tagesausflug.
Wo ist der beste Sonnenuntergang?
Die klassischen Sonnenuntergangsorte sind das Rote und das Rosental, wo warmes Licht die Tuffkämme tief rot-orange färbt. Am Rand des Roten Tals (Kızılçukur) gibt es Aussichtscafés, wo sich die Leute etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang versammeln. Kommen Sie früh, in der Hochsaison sind die besten Plätze schnell belegt.
Warum haben Feenkamine Hüte?
Jeder Kamin ist eine Säule aus weichem Tuff, gekrönt von einem Block härteren Gesteins, meist Basalt. Der harte Hut schützt den Tuff direkt darunter vor Regen und Wind, während alles ringsum langsam abgetragen wird. So entsteht ein Pilz auf einem Stiel; fällt der Hut irgendwann herab, erodiert der Kamin rasch.
Wann wandert man die Täler am besten?
Am angenehmsten sind April bis Juni und September bis Oktober: warm, aber ohne die Juli-August-Hitze, wenn die Mittagssonne auf dem offenen Tuff hart ist. Im Sommer starten Sie im Morgengrauen oder späten Nachmittag und nehmen reichlich Wasser mit, in den Tälern gibt es kaum Schatten. Im Winter kann Schnee die Kamine schön überziehen, macht die Wege aber rutschig.
Braucht man einen Führer?
Die beliebten Abschnitte (Rosental, Rotes Tal, Taubental) sind markiert und mit einer Offline-Karte gut allein zu begehen. Ein Führer lohnt sich, wenn Sie mehrere Täler zu einer langen Route verbinden, die Fresken der Felsenkirchen deuten oder Sackgassen im Wirrwarr der Pfade vermeiden wollen. In der Ihlara-Schlucht gibt der Fluss die Richtung vor, sodass man sich dort kaum verläuft.