Ihlara-Tal
FAQHäufige Fragen
Was ist das für ein Ort – Ihlara?
Dies ist eine 15 Kilometer lange Schlucht in Kappadokien (Zentralanatolien, Türkei) mit einer Tiefe von etwa 150 Metern. Das Vulkangestein hier ist nicht nur wunderschön – seit Jahrhunderten haben Menschen darin Höhlen und Kirchen gegraben.
Was ist Ikhlara für einen Touristen interessant?
Das Hauptmerkmal sind die Felsenkirchen mit byzantinischen Fresken, die direkt in die Wände des Canyons gehauen sind. Einst waren es 105 davon, 13 davon sind noch heute für Besucher geöffnet. Die Gemälde unterscheiden sich im Alter: Die frühen sind im syrischen Stil des 9. Jahrhunderts, die späteren sind koloriert und stammen aus dem 11. Jahrhundert.
Wie kommt man ins Tal?
Das Wahrzeichen ist die Stadt Aksaray, etwa 40 km südlich davon. Der Weg selbst erstreckt sich entlang der Schlucht zwischen den Dörfern Ihlara und Selime, sodass Sie durch ihn hindurchgehen können.
Wie viel Zeit sollte man für einen Spaziergang einplanen?
Die Schlucht ist lang und der Weg führt zwischen den Felsen hinunter und entlang des Flusses. Sie sollten sich daher mindestens einen halben Tag für die vollständige Durchquerung und Besichtigung der Kirchen einplanen. Bequeme Schuhe sind ein Muss, hier gibt es keinen Asphalt.
Ein bisschen Geschichte – woher kamen so viele Kirchen?
Der Bau begann im 4. Jahrhundert und in ein paar Jahrtausenden verwandelte sich das Tal in ein echtes unterirdisches religiöses Zentrum des christlichen Kappadokiens. Jede erhaltene Kirche ist ein Stück byzantinischer Kunst, einfach in den Fels gehauen.