Besteigung des Schpyzi
Karpaten

Besteigung des Schpyzi

Die Felstürme der Schpyzi, der eisige Nesamowyte-See und der gesamte Tschornohora-Kamm unter den Füßen - an einem einzigen langen Tag.

📅 1 Tag🥾 16 km💪 3/7 Schwierigkeit⛰ 1863 m
ab 1300 UAH/ Person
Di, Do, Sa, So, Juli – September
Jetzt buchen
1 Tag
16 km
~16 km/Tag
1863 max. Höhe, m
3/7 Schwierigkeit
Jaremtsche Start
  • Felsen der Schpyzi - Steintürme, so hoch wie ein zehnstöckiges Haus, direkt auf dem Kamm der Tschornohora
  • Nesamowyte-See (1750 m) - einer der höchstgelegenen und sagenumwobensten Seen der Karpaten
  • Panorama über den gesamten Tschornohora-Kamm: Hoverla, Petros, Turkul, Rebra, Brebeneskul
  • Guide, Transfer ab Jaremtsche und keinerlei Logistik-Stress - von euch braucht es nur gute Schuhe und gute Laune

Der fotogenste Grat der Tschornohora an einem Tag. Wir starten im Morgengrauen von Jaremtsche, steigen von Sarosljak zu den Felsen der Schpyzi auf, kommen unterwegs am legendären Nesamowyte-See vorbei und kehren am selben Abend zurück.

Die Schpyzi sind kein einzelner Gipfel, sondern ein scharfer Felsgrat auf dem Hauptkamm der Tschornohora: steinerne Türme, so hoch wie ein ordentliches zehnstöckiges Haus, die aus der Ferne tatsächlich wie Spitzen aussehen (daher der Name). Hierher zu wandern ist etwas anspruchsvoller als zur benachbarten Hoverla: Der Pfad ist stellenweise nicht markiert, der Höhenunterschied größer, und das letzte Stück zum Grat ist schon echtes Gebirgsterrain. Dafür gibt es um ein Vielfaches weniger Menschen, und die Aussicht ist unserer Meinung nach jeden zusätzlichen Höhenmeter wert.

Auf dem Weg zu den Felsen kommen wir am Nesamowyte-See vorbei - einem der höchstgelegenen Seen der Karpaten (1750 m). Er ist winzig und flach, das Wasser eisig selbst im Juli, und die Einheimischen erzählen, dass genau hier der Hagel geboren wird: Wirf einen Stein ins Wasser, und über dem ganzen Kamm bricht ein Unwetter los. Wir stören den See nicht mit Steinen und raten auch euch davon ab (mehr zur Legende weiter unten bei den Fragen).

Wir starten früh, um 7:00 Uhr am Bahnhof Jaremtsche, und fahren mit dem Transfer zur Berghütte Sarosljak - derselben, von der aus man auch zur Hoverla aufsteigt. Danach heißt es den ganzen Tag zu Fuß unterwegs sein: erst der Aufstieg zur Almwiese, dann weiter zum Grat der Schpyzi, Abstieg zum Nesamowyte-See und Rückkehr zum Bus. Insgesamt etwa 16 Kilometer und rund 1100 Höhenmeter - gutes Schuhwerk ist hier also keine Marotte, sondern Notwendigkeit.

Die Saison für die Schpyzi ist etwa von Juli bis Anfang Herbst, wenn der Schnee vom Grat verschwunden ist und die Heidelbeeren an den Hängen reifen. Die Route ist nicht durchgehend markiert, deshalb gehen wir in der Gruppe mit Guide: Er gibt das Tempo vor, findet den richtigen Weg zwischen den Felsen und behält den Überblick, falls sich das Wetter verschlechtert. Und das geht in der Tschornohora schnell - dazu auch weiter unten mehr.

RouteRoutenkarte

  1. Die ganze Reise: Transfer und Wanderung
  2. Die Wanderung im Detail
  3. Höhenprofil der Wanderung
Detaillierte GPS-Route → Interaktive Karte, GPX-Track herunterladen

Tag für TagReiseverlauf

1

Besteigung

🥾 16 km ⏱ 11 ↑ 1100 m ↓ 1100 m

7:00 Abfahrt vom Bahnhof Jaremtsche. Unterwegs fährt der Bus durch Dora, Jamna und Mykulytschyn - dieselbe Strecke wie zur Hoverla. Keine Vorauszahlung: Bezahlt wird bar beim Einsteigen, direkt an den Organisator.

8:20 Tatariw. Hier steigen Teilnehmer aus Bukowel zu - Haltestelle bei der Abzweigung nach Worochta. Weiter geht es nach Worochta.

9:15 Kontrollpunkt des Karpaten-Nationalparks. Der Guide sammelt die Erholungsgebühr ein (100 UAH Erwachsene, 50 UAH Kinder; der Tarif ändert sich gelegentlich) und zahlt sie gesammelt. Danach die letzten Kilometer über einen Feldweg entlang des Prut bis zur Berghütte.

9:30 Berghütte Sarosljak (1330 m). Schuhe schnüren, Rucksäcke packen, Regenjacken und Wasser checken. Alles Überflüssige bleibt im Bus.

9:45 Start auf die Route. Zunächst führt der Pfad durch den Wald und über die Maryschewska-Alm, dabei geht es stetig bergauf.

12:00 Wir erreichen den Hauptkamm der Tschornohora. Von hier aus ist bereits der zackige Grat der Schpyzi zu sehen, und hinter uns öffnet sich das Panorama auf Hoverla und Petros.

12:45 Felsen der Schpyzi. Zeit für Fotos zwischen den Steintürmen, eine Rast und Aussicht auf gleich einen halben Kamm - Turkul, Rebra, in der Ferne Brebeneskul. Wer nicht auf die Felsen selbst klettern möchte, wartet auf die Gruppe an einer bequemen Senke.

13:30 Abstieg zum Nesamowyte-See (1750 m). Rast am Wasser, Legenden vom Guide und, wer möchte, ein kurzer Stopp zum Heidelbeerpflücken in der Saison.

14:15 Beginn des Rückwegs zur Sarosljak-Hütte über dieselbe Almwiese.

16:00 Rückkehr zur Berghütte, Schuhe säubern, auf Nachzügler warten.

16:30 Rückfahrt auf derselben Strecke über Worochta und Tatariw.

19:00 Jaremtsche. Endhaltestelle - von dort war der Bus auch morgens gestartet.

Die Zeiten sind ungefähr angegeben, für die Sommersaison. Der Guide kann den Zeitplan je nach Wetter, Gruppenzustand und Tageslichtdauer anpassen.

Bedingungen

Die Route kann sich aufgrund von Wetter, Gruppenzustand, Transportsituation und anderen Umständen ändern.

Preise

ab 1300 UAH / Person

Optionale Extras

  • Leihgebühr Trekkingstöcke +100 UAH

    Ein Paar Teleskop-Trekkingstöcke für den Tag. Beim Abstieg vom Grat schonen sie die Knie, beim Aufstieg geben sie zusätzliches Tempo. Die Anzahl ist begrenzt, also sagt bei der Buchung gleich Bescheid, wenn ihr sie leihen möchtet.

Inklusive

  • 🧭Betreuung durch einen Bergführer
  • 🚐Transfer Jaremtsche - Sarosljak - Jaremtsche

Nicht inklusive

  • Eintritt in den Karpaten-Nationalpark (100 UAH Erwachsene, 50 UAH Kinder; der Tarif ändert sich gelegentlich)
  • Verpflegung - Snack oder Lunchpaket bitte selbst mitbringen
  • Transfer aus anderen Städten (Iwano-Frankiwsk, Lwiw usw.)

TermineNächste Termine

Anderer Termin?

Wann es stattfindet

Die Abfahrten finden regelmäßig statt. Den genauen Termin und die Verfügbarkeit bestätigt der Veranstalter.

Di, Do, Sa, So, Juli – September

Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
fast immer

Outdoor Ukraine ist eine Vermittlungsplattform. Der Reisevertrag kommt unmittelbar mit dem Veranstalter zustande Edelweiss Travel (Unternehmen). Wir stellen nur den Kontakt her und helfen bei der Anfrage.

AusrüstungPackliste

  • 🎒 Bequeme Wanderschuhe oder Stiefel mit guter Schnürung und Sohle erforderlich
  • 👕 Windjacke und Regenjacke - das Wetter in der Tschornohora ändert sich innerhalb einer Minute erforderlich
  • 👕 Warmer Pullover oder Fleece - in der Höhe ist es auch im Sommer kühl erforderlich
  • 🎒 Rucksack und Wasser, 1,5-2 Liter pro Person erforderlich
  • 🎒 Trekkingstöcke - können ausgeliehen werden, +100 UAH (siehe „Zusätzliche Optionen“) empfohlen
  • 👕 Kopfbedeckung und Sonnenschutz - auf dem offenen Grat brennt die Sonne empfohlen
  • 👕 Ersatzsocken empfohlen
  • 🎒 Snack, Butterbrote, Schokolade oder eine Handvoll Nüsse empfohlen

FAQHäufige Fragen

Ist das schwieriger als die Hoverla?

Ja, etwas schwieriger. Der Höhenunterschied ist größer (etwa 1100 Meter gegenüber 700 bei der Hoverla), die Distanz ist ähnlich - rund 16 Kilometer -, aber der Pfad ist stellenweise nicht markiert, und der Aufstieg zu den Felsen der Schpyzi selbst ist schon echtes Gebirgsterrain. Dafür sind hier deutlich weniger Menschen unterwegs. Wenn ihr die Hoverla problemlos geschafft habt, seid ihr den Schpyzi durchaus gewachsen.

Schaffe ich das?

Wenn ihr in normaler körperlicher Verfassung seid und ans Wandern gewöhnt seid - höchstwahrscheinlich ja. Die wichtigste Regel gilt wie bei jedem Berg: nicht hetzen und ein gleichmäßiges Tempo gehen. An anspruchsvolleren Stellen sagt euch der Guide, wo ihr hintreten sollt. Bei gesundheitlichen Einschränkungen für körperliche Belastung sprecht vorher mit eurem Arzt.

Wie lange dauert die Wanderung und wie viele Höhenmeter sind es?

Der gesamte Ausflug dauert etwa von 7:00 bis 19:00 Uhr, inklusive der Fahrt in beide Richtungen. Die eigentliche Route sind rund 16 Kilometer und etwa 1100 Höhenmeter; reine Gehzeit sind es ungefähr 6 Stunden plus Pausen.

Was ist das für ein Nesamowyte-See, und warum ranken sich so viele Legenden um ihn?

Der Nesamowyte-See ist einer der höchstgelegenen Seen der Karpaten (1750 m), winzig und flach, mit eiskaltem Wasser das ganze Jahr über. Einem alten Huzulen-Aberglauben zufolge ist er „der Ort, an dem der Hagel geboren wird“: Wirft man angeblich einen Stein ins Wasser, erscheint ein Reiter auf einem weißen Pferd, und aus der Tiefe steigen Seelen auf, holen sich Eis und verstreuen es als Hagelwolken in alle Richtungen. Deshalb rühren die Einheimischen den See nicht mit Steinen an - und wir auch nicht.

Kann ich Kinder mitnehmen?

Die Route ist anspruchsvoller als die Hoverla, deshalb raten wir von Kindern unter 10-12 Jahren ab. Jugendliche, die an Berge und lange Wanderungen gewöhnt sind, schaffen das durchaus - schätzt aber die Kräfte des Kindes nüchtern ein, denn auf halbem Weg umzukehren ist hier schwieriger als bei der Hoverla.

Wie wird das Wetter, und ist es sicher?

Das Wetter in der Tschornohora ist kaum vorherzusagen: Nebel, Regen, Hagel und starker Wind auf dem Grat gehören zum Alltag. Schaut vor der Abfahrt in die Vorhersage, packt aber Jacke und Regenschutz auch bei angekündigter Hitze ein. Zieht ein Gewitter über den Kamm heran, ändert der Guide den Plan oder sagt die Tour ab - auf dem offenen Grat unter Blitzen gibt es nichts zu suchen.

Wann kann man zu den Schpyzi gehen?

Die Saison ist etwa von Juli bis Anfang Herbst, wenn der Schnee vom Grat verschwunden ist und sich einigermaßen stabiles Wetter eingestellt hat. Außerhalb der Saison gehen wir nur individuell und nach gesonderter Absprache zu den Schpyzi - im Winter ist das bereits eine ernsthafte Winterroute.

Gibt es Rabatte?

Ja. Kinder bis 14 Jahre erhalten 50% Rabatt. Für eine Bewertung der Wanderung auf Facebook oder Google gibt es weitere 50 UAH zurück.

Wie buche und bezahle ich?

Den Platz reserviert ihr im Voraus - per Telefon oder Nachricht. Keine Vorauszahlung nötig: bezahlt wird bar beim Einsteigen in den Bus, direkt an den Organisator. Separat wird am Kontrollpunkt die Erholungsgebühr des Nationalparks bezahlt (siehe „Nicht im Preis enthalten“).

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