Korea: Herbstspitze bei Bergrettungen
Chosunbiz berichtet unter Berufung auf die Nationale Feuerwehrbehörde (소방청): Am 12. Oktober 2026 riefen die Behörden Wanderer zur Einhaltung von Sicherheitsregeln auf — in der Laubfärbung steigt das Risiko von Bergunfällen.
2023–2025 gab es landesweit 30 583 Bergrettungseinsätze; 12,4 % entfielen auf den Oktober — der höchste Monatsanteil des Jahres. Ursachen: Ausrutschen/Stürze 9 806 (32,1 %), Vermisste/Suchen 8 954 (29,3 %), medizinische Fälle (Krämpfe, Unterkühlung u. a.) 3 149 (10,3 %).
Die „sieben Regeln“: Wetter prüfen und Alleinwanderungen meiden; Tour der Tagesform anpassen; früh starten und vor Sonnenuntergang absteigen; leicht aufwärmen; leichte Jacke wegen Temperaturschwankungen; markierte Wege nicht verlassen; keine Wanderungen unter Alkoholeinfluss.
Bei Notfall oder Orientierungsverlust 119 rufen — mit nationalen Gittertafeln, Bergmarkierungen oder Landmarken; danach Weg-Erste-Hilfe-Kästen nutzen, warm halten und warten. 34 Feuerwehrhubschrauber stehen bereit. Illustration im Bericht: herbstlicher Bukhansan bei Seoul.
Quellen: CHOSUNBIZ — South Korea urges hikers as autumn rescues surge조선비즈 — 단풍철 산악사고 주의보