Rezension eines deutschen Touristen
🗓 18. Oktober 2008
Ein deutscher Tourist verfasste seinen Bericht über eine Wanderung in den Karpaten im Spätsommer 2008, natürlich auf Deutsch. Sie können es im Original unter Deutsche Version der Seite lesen. Aber ich hatte nicht genug Zeit für die großartige und mächtige russische Übersetzung – ich habe den Artikel von Promtom übersetzt. Es stellte sich als furchtbar unverständlich heraus. Wenn Sie also Rätsel möchten, klicken Sie auf „Weitere Details“.
Touristische Verbindungen Reise Karpathen 31.08.2008 - 05.09.2008 31.08.2008Unsere Gruppe traf sich kurz nach 13:00 Uhr am Bahnhof Iwano-Frankiwsk. Dies waren insgesamt 8 Persönlichkeiten (Personen): Wanderführer Slava Shegar, Volkmar aus Deutschland, Oksana und Svetlana aus Kiew, Jelena und Lida mit Töchterchen Olga aus Moskau bzw. St. Petersburg und schließlich eine weitere Studentin, Jana aus Donec'k. Nach der Kontrolle und Ergänzung, Ausrestung und Auffüllung ihrer Mundvorr‰te ging es mit dem Bus nach Karpathen, wo wir einen ganz schönen Nachmittag im Dürfchen Kvasy in TheiYa verbrachten. Sofort kam so etwas wie ein Revierfürster und verlangte Eintrittsgeld für dieses Reservat. Nach einer lebhaften Diskussion einigten wir uns auf 8 Einzelpersonen (Personen) und 1 Tag. Wir wuchsen (erhoben) dann (dann) bis zum ersten Nachtstopp. Beim Essen war es so: Abends frisch und am Feuer gekocht. Dazu gehörten Tee und frischer Brei (Kascha) aus Buchweizen oder Haferflocken, Milchpulver und Rosinen, abends Reis oder Nudeln mit Fischkonserven oder Schweinefett. Mittags Brot mit fettem Speck, Fischpastete, K‰se, Ketchup, Knoblauchzehen. Wie Wüstendatteln, Kekse oder ukrainischer Lebkuchen (Prjaniki).
01.09.2008In Fröhe gaben die Hirten Hupensignale und weckten uns einen nach dem anderen, wenn viele Köhe und Schafe vorbeizogen. Wanderföhrer Slava erhielt während der Passage wie immer schnell Feuer. Bevor der Fröhstöck vorbereitet und alles platziert wurde, war es höchstens 11 Uhr. Anschließend ging es weiter bergauf, von der Mentschul-Alm von Holzhötten bis zum Petros (2.020 m). Unterwegs konnten wir ihm zahlreiche, prächtige Blaubeeren besorgen. Am Gipfel wehte ein sehr kalter Wind. Dort stand das mit einem Holzbalken gestötzte Kreuz Jesu aus Metall nebst der Kapelle, die an der Feuerecke zerstört war. Wir sind auf einer sehr steilen Zickzackstraße bergab aufgewachsen. Hat Glöck niemanden „Kolobok“, was mit dem „Salto“ übersetzen könnte. Leider gab es auch die ersten Blasen in den Féяen, Muskelschmerzen usw. In der Depression in Fuya Petros eröffneten wir einen Nachtstopp.
02.09.2008Zuerst stiegen wir auf den höchsten Berg der Ukraine, Howerla (2.061 m). Der Touristenweg dorthin ist viel besser mit Schildern markiert und es stoßen viel mehr Menschen auf ihn, darunter vor allem Ukrainer und ganz Polen und Slowaken. Slava half mehreren abgekämpften Frauen, während er einen schweren Rucksack trug. An der Spitze befindet sich ein ukrainisches Banner, eine Betonverkleidung mit mit Erde aus allen Teilen des Landes gefüllten Blaskästen und ein auf dem Gipfel des Berges installiertes Metallkreuz, das von einem aus Mönchen ausgewanderten Ukrainer gegründet wurde. Es war schon ein wunderbares Gefühl, auf dem höchsten Berg der Ukraine zu stehen, und auch andere Touristen spürten es. Seltsamerweise wäre es, wenn der Wind oben wäre, ein paar Dutzend Meter weiter unten. Zu sehen sind auch die alten Grenzmarkierungen von 1920/23, auf der Seite P für Polen, auf der anderen Seite CS für die Tschechoslowakei. Nach dem Abstieg von Hoverla föhrte führt die Straße weiter zum Gipfel des Breskul vorbei. Unterhalb des Berges Poshushefs'ka machten wir einen Nachtstopp. Am Abend gab es am Feuer eine lebhafte Diskussion über russische Literatur und Filme.
03.09.2008:An diesem Tag legten wir die weitaus längste Strecke (Route) zurück. Vorbei am Mount Danzisch landeten wir irrtümlicherweise auf dem Gipfel des Turkul (1933m). Der Wanderföhrer lief zu schnell und war außer Sichtweite, so dass der Rest der Gruppe das Ziel verfehlte. Dies hat einige aus der Gruppe zu Recht verärgert. Mit einem lauten Ruf (Herrlichkeit) waren wir wieder da und stiegen (stiegen) hinunter zum See (Meer) Nesamofyute, wo längere Zeit zur Ruhe kam. Die 2 Pferde, die zu unserem Mittagessen wollten, mussten st‰ndig mit Knöppeln vertrieben werden. Ein paar Mutige nahmen ein erfrischendes Bad im See. Wir mussten SchlieYalich wieder öffnen, da es an diesem Tag noch vor den FuYa-Bergen Pipa Ivan gehen sollte. So bewegten wir uns stundenlang auf den Gipfeln von Rebra, Hutyn Tomnatyk, Brebeneskul, Mentschul und schließlich am Dzembronja vorbei. Es begann bereits zu dämmern und die Suche nach einem nächtlichen Rastplatz entwickelte sich zu einer verzweifelten, etwas chaotischen Aktion. Unter vielen Beleidigungen, aber auch gegenseitiger Hilfe landeten wir dann an einem schönen Ort (Quadrat), wo das Zelt bereits stand und wir uns endlich ausruhen konnten. Die Kommunion wurde nicht abgesagt, die Pasta schmeckte an diesem Tag besonders gut. Was in dieser Höhe einzigartig und bezaubernd klar war, war das schöne Spätsommerwetter des Sternenhimmels. Im nebligen und schwach beleuchteten Städtchen ist ein solcher Anblick überhaupt nicht möglich. Stand Jupiter im Sternbild Schötze, erstreckten sich Milchstränge über den Eber ihrer Himmelskuppel, das Sommerdreieck des Schwans, die Leier, der Adler gröäte im Zenit und von Zeit zu Zeit blitzte ein Meteorit über das Firmament.
04.09.2008Am sechsten Tag stiegen wir auf den Pip Ivan (2.028 m), 2 Frauen blieben im Lager Zuröck, da sie gerne eine Pause wollten. Auf diese Weise konnten wir ohne Gep‰ck laufen, was die Sache extrem einfach machte. Wir blieben wirklich lange oben, schauten uns die Ruinen des Observatoriums an, schauten uns in den Bergen um, in Söden schlieäen sich bereits die rumänischen Karpaten ein. Wir mussten nach SchlieÆlich allerdings noch einmal zum Lager (Lagerhaus) zurück und nach einem kurzen Abstieg begann ein Imbiss in nordöstlicher Richtung ins Tal. Der Weg war schwierig, manchmal steil und steinig, ähnlich wie bei Petros. Romantische Felstermchen und sogar ein kleiner Wasserfall ergießen sich über unseren Weg. Wir ruhten uns einen halben Tag lang auf einer Bergwiese in der N‰he-Alm aus. Die Nacht war ungewöhnlich und störmisch warm. Dennoch ist keines seiner Zelte von der Straße aufgequollen.
05.09.2008Der Morgen bescherte uns einen wunderschönen Sonnenaufgang und schon bald reisten wir weiter den Berg hinab zum Dorf Dcembronya, wo wir wieder mit der Zivilisation in Beröhrung ankamen. Man konnte sich am Fluss waschen, im Magazin (Lager) etwas kaufen und vor allem Handys laden. Der namensgebende, launische Fluss Dcembronja scheint alljährlich starke Sch‰den hervorzurufen. Zersägte Betonsockel, Bröcken, aufgebrachte Bäume und starke Steineinlagen. Für den Transport kleiner Lasten hob Slava ein Auto hoch, das uns etwa 12 km zu einer Bushaltestelle brachte. Es begann ein Kopf-an-Kopf-Rennen auf einem Schottergleis mit metertiefen Gleisrinnen und Querrinnen, wo oft nur das Fahrzeug Platz hatte. Dennoch kamen wir unverletzt und gesund in Il'ci an. Slava fuhr in die entgegengesetzte Richtung bis zur Endhaltestelle und sicherte sich alle diese Tickets, vor allem wegen Rucks‰cke. Nach dem Einkauf in den Dorftruhen würde immer ein Bus ankommen und sie würden zurück nach Iwano-Frankiwsk fahren. Staunen über viele schöne Erlebnisse, aber auch ein wenig traurig, wenn wir uns voneinander verabschiedeten und seine (ihre) Heimkehr begann.
Volkmar Scheffel, Deutschland