Als ich mich von der Nikitskaya-Spalte weiter nach Westen bewegte, befand ich mich auf einer unbefestigten Straße, die parallel zur Autobahn verlief, aber hundert Meter höher. Hier zu Fuß zu gehen war eindeutig interessanter als auf dem Asphalt, und wenn da nicht die Drohschilder der einheimischen Jugendlichen gewesen wären, könnte man sich entspannen und vergessen. Bald wurde die Komposition durch Stacheldraht an den Bäumen ergänzt und es wurde richtig interessant. Von der Straße führte ein markierter Weg hinauf. Ich konnte nicht widerstehen und folgte ihr. Nachdem wir den nächsten Felsen erklommen hatten (auf der Karte als Höhe 489 markiert), endete der Weg, anscheinend führte er zu einer Art Kletterroute. Aber weit unten konnte ich die Silhouette des Massandra-Palastes von Alexander III. erkennen.
Es ist nicht schwer zu erraten, dass ich dorthin unterwegs war. Unter dem Hügel stieß ich auf zahlreiche Reste von Steinmauern unbekannter Herkunft. In den Kiefern wüteten Schwärme von Spechten (ich wusste nicht, dass sie in Schwärmen fliegen). Und ich ging ruhig den Weg entlang, der zunächst zu einer Landstraße wurde und dann unerwartet auf eine asphaltierte Serpentine führte. Ich habe schon lange ein Vorurteil gegen befestigte Straßen. Auch in diesem Fall hat es sich gelohnt – die Straße führte mich zu einem hohen Zaun, einem Tor mit dem Schild „Zutritt verboten“ und einem wütenden Hund an der Leine. Mit anderen Worten: eine Sackgasse.