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Pyrenäen: 15 Rettungen am Pilar-Wochenende

· Spanien · Sicherheit & Naturgefahren

Aragón Digital meldet: Über das lange Pilar-Wochenende (10.–12. Oktober 2026) führten Guardia-Civil-GREIM und die Lufteinheit Huesca mit 061-Ärzten in den aragonesischen Pyrenäen (Provinz Huesca) 15 Bergrettungen durch und halfen 25 Menschen — Stürze, Verletzungen, Erschöpfung und Desorientierung. Die Notrufe liefen über 112 SOS Aragón zur Zentrale 062 der Guardia Civil.

Europa Press, Cadena SER und Heraldo detaillieren den Ausschnitt vom 11.–12. Oktober: acht weitere Einsätze und 11 Geholfenen (davon sechs verletzt); Todesfälle werden bei diesen Einsätzen nicht gemeldet.

Der Samstag, 10. Oktober, war der schwerste Tag: sieben Einsätze und 14 Personen laut Aragón Digital. Zu den schwersten Fällen zählte ein möglicher Herzinfarkt bei einem Wanderer auf dem Weg zur Hütte Respomuso (Sallent de Gállego): Er und ein Begleiter wurden nach Panticosa und weiter mit einem 112-Medizinhelikopter in ein Krankenhaus in Saragossa gebracht.

Am selben Tag retteten die Teams eine 78-jährige Wanderin aus Saragossa nach einem Hangabsturz im Barranco las Menorias (Canfranc) — ins Krankenhaus Jaca — sowie Verletzte am Anayet, am Grat Canaletas im Tal Remuñe, an den Picos del Infierno, eine 18-Jährige mit Erschöpfung und Ohnmacht an den Gradas de Soaso und drei Kletterer, die vom Balaitús wegen Erschöpfung und Desorientierung geholt wurden.

Am Sonntag, 11. Oktober, wurden bei den Seen Arriel und Chela (Sallent de Gállego) nach einem Sturz mit Höhenunterschied ein Paar aus Pamplona (22 und 23) evakuiert; die Verletzte kam mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus Jaca.

Separat: ein 54-Jähriger aus Pamplona mit Prellungen nach einem Stolpern bei Castillo de Acher (Hecho); eine 43-jährige Kletterin aus Alfaro mit Steinschlag an der Bein-Kontusion an der Kletterschule Ligüerre (Abizanda); ein Paar aus Logroño am Collado de Millaris (Gistaín) — Schienbeinprellung bei der Frau, Evakuierung zur Hütte Viadós.

Ebenfalls am Sonntag: ein 34-Jähriger aus Madrid konnte an den Clavijas de Carriata (Torla) vor Erschöpfung nicht weiter — Abtransport zur Pradera de Ordesa; ein weiterer 54-Jähriger aus Madrid erlitt eine Knieverstauchung nach einem Stolpern im Cañón de Añisclo (Fanlo).

Am Montag, 12. Oktober (Día del Pilar), holte der Hubschrauber zwei Kletterer aus Madrid (29 und 33) von der Peña Foratata (Sallent de Gállego) an der Route Valle de Tena — der Mann mit möglicher Schulterverletzung.

Am selben Tag wurde ein 52-jähriger belgischer Wanderer, der sich nahe der Via ferrata Peña Rueba (Agüero) verirrt hatte und nicht weiterkonnte, zum Flughafen Monflorite geflogen und kehrte zu seinem eigenen Auto zurück.

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