Indonesien sperrt 9 Parks und den Ijen-Krater
Am 31. August 2026 kündigte Indonesiens Forstminister Raja Juli Antoni eine befristete Sperre von Wanderaufstiegen in neun Nationalparks an: Trockenzeit und Waldbrände. Ziel: Gruppen schützen und Kräfte für sechs Schwerpunktprovinzen freimachen. Ein Rundschreiben der Direktion für Naturressourcen und Ökosysteme (KSDAE) sollte folgen. Brände in Parks zwangen dazu, Löschhubschrauber von anderen Herden abzuziehen; im Park Bromo Tengger Semeru waren rund 170 Menschen auf der Route eingeschlossen.
Gesperrt sind Aufstiege am Semeru (Bromo Tengger Semeru), Kerinci Seblat, Ciremai, Tambora, Manusela, Bukit Baka Bukit Raya, Gede Pangrango, Leuser sowie einzelne Lorentz-Zustiege (Ilaga, Tsinga, Sugapa, Ugimba). Mit Auflagen und in ausgewiesenen Zonen bleiben Rinjani, Merbabu, das Hyang-Hochland (Argopuro) und Halimun Salak offen. Das ist kein landesweites Bergverbot — diese neun, plus später Ijen.
Am 4. September schloss die ostjavanische Naturschutzbehörde (BBKSDA) zusätzlich den Naturerholungspark am Ijen-Krater (nicht Teil der Neunerliste) bis auf Weiteres: das Feuer erreichte Pondok Bunder am Kraterweg; ein Beobachtungsposten steht in Paltuding.