Reise-News

Schwarzbären und ein totes Pferd

· USA · Wegsperrungen

Gemeinsamer Kontext. Ende August 2026 wurden in zwei beliebten US-Wanderregionen Zugänge wegen Schwarzbär-Aktivität eingeschränkt. In einem Fall war ein Kadaver am Weg auslösend, im anderen das direkte Bärenverhalten in abgelegenen Parkgebieten.

Colorado: North Fork Trail wegen Pferdekadaver gesperrt

Am 24. August 2026 sperrte der U.S. Forest Service den North Fork Trail nördlich von Glen Haven (Larimer County) auf dem Gebiet der Arapaho and Roosevelt National Forests, unmittelbar östlich des Rocky Mountain National Park. Grund war ein großer Tierkadaver nahe der Route.

Laut Behörde scheute das Pferd, warf den Reiter ab und stürzte mit ihm; das Tier wurde anschließend getötet. Der Kadaver blieb an einem beliebten Weg durch die Comanche Peak Wilderness Richtung RMNP-Grenze (bis ca. 2730 m). Beamte befürchten, dass Aas Raubtiere anlockt, darunter Bären, die in diesem trockenen Sommer aktiver sind, weil natürliche Nahrung fehlt.

Der Weg bleibt gesperrt, bis das Wildrisiko sinkt. Andere Routen vom Ausgangspunkt Dunraven bleiben offen.

Great Smoky Mountains: anhaltende Bärensperrungen

Am 25. August 2026 führt der Great Smoky Mountains National Park mehrere Sperrungen und Warnungen wegen hoher Bärenaktivität (Hauptsaison Mai–August).

Gesperrt: Abschnitt Hazel Creek Trail vom Zeltplatz 83 bis zur Welch Ridge Trail-Kreuzung; Zeltplätze 34, 70, 82; 19 und 91 wegen defekter Seilsysteme zum Aufhängen von Lebensmitteln.

Warnungen: Trillium Gap Trail, Schutzhütte Silers Bald.

Der Park betont: Konflikte sind überall möglich; Nahrung muss sicher gelagert werden, Annäherung unter 45 m ist bundesweit verboten.

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