Am Ätna tötete ein Blitz den Touristen, nicht die Lava
Am Ätna tötete in dieser Woche nicht Lava und nicht Asche, sondern ein Blitz.
Ein 29-jähriger Tourist aus Kansas wurde am Sonntagabend an einem offenen, felsigen Hang bei Rocca Capra auf 1400 m gefunden. Ein Hubschrauber holte ihn. Ärzte stellten den Tod fest. Der Name wurde nicht genannt.
Teile der Hänge waren wegen des anhaltenden Ausbruchs bereits gesperrt; der Flughafen Catania lag fast eine Woche lahm. Ob der Mann in einer verbotenen Zone war, sagten die Retter noch nicht.
Ein Detail, das in Vulkan-Stories selten vorkommt: In den letzten Jahrzehnten starben am Ätna mehr Menschen durch Blitze als durch die vulkanische Aktivität selbst. Die letzten Todesfälle durch einen Ausbruch liegen im Jahr 1987.