Am 2. Mai bemerkten wir am Touristenort Dzhurla (Krim) eine Gruppe von Männern, die sich auf ungewöhnliche Weise amüsierten. Sie spannten eine breite Schlinge (starkes Klebeband) zwischen den Bäumen und versuchten, einen Meter über dem Boden darauf zu laufen. Es hat nicht so gut geklappt, aber das Publikum war glücklich und sogar aufgeregt.
Wir schauten uns diese Show noch ein wenig an und machten dann weiter.
Damit wäre alles zu Ende gewesen, aber gestern bin ich ganz zufällig auf einen Artikel gestoßen, der viel erklärt hat.
Es stellte sich heraus, dass wir nicht Zeuge eines Missverständnisses wurden, sondern einer echten Slackline (möglicherweise einer der ersten auf der Krim).
Slackline – Gehen und Akrobatik auf einer engen Linie. Wie sich herausstellte, ist es mittlerweile vor allem in Amerika sehr in Mode, aber nach und nach lernen die Leute auch hier etwas über Slacklinen.
Was macht den „Spaß“ an diesem Sport (oder sollte ich Extremsport sagen) aus? Wie unterscheidet sich Slacklinen vom Seiltanzen? Ehrlich gesagt habe ich diese Probleme noch nicht vollständig verstanden. Soweit ich weiß, gibt es zwei Hauptrichtungen: Highline und Akrobatik (normale Slackline).
Highliner haben Spaß daran, in großen Höhen auf einer Linie zu laufen. Auf diese Weise überqueren sie Abgründe und Schluchten und andere bodenlose Hindernisse. Selbstverständlich kommt eine Versicherung zum Einsatz. Die Schlinge wird festgezogen.
Aber Akrobaten ziehen es nicht zu eng. Sie springt unter ihren Füßen, geht von einer Seite zur anderen. Man kann sogar wie auf einem Trampolin darauf springen.
Um meine Versuche, Slacklaning zu analysieren, ein wenig aufzulockern, hier ein paar Fotos (von der Website www.slacklinebrothers.com). Vielleicht wird es so klarer.