Die Kazantip-Hymne: was das war und wo Sie sie finden

Kurz gesagt: die alten Links zur Hymne funktionieren nicht mehr. Wir haben alle geprüft, die in diesem Artikel standen - sechs von sieben liefern einen Fehler, weil die Filehoster und Blogs, auf denen diese Tracks lagen, längst geschlossen haben. Im Folgenden lesen Sie, was diese Hymne überhaupt war und wo sich die Musik heute realistisch finden lässt.

Was die «Kazantip-Hymne» war

Eine einzige offizielle Hymne hat es in Kazantip nie gegeben. Jedes Jahr erschien zur Saisoneröffnung ein neuer Signature-Track, und genau den nannte man die Hymne - auf Plakaten, im Radio und in den Dateinamen auf gebrannten CDs. Die bekanntesten stammten vom Duo DJ Boyko und Sound Shocking; daher kommen Titel wie «Kazantipa.net», die bis heute in der Suche auftauchen.

Die Tracks verbreiteten sich über CDs und über die Filehoster der 2000er Jahre. Genau deshalb ist jede alte Linksammlung heute tot: die promodj-Seiten, bigsound und die persönlichen Websites der DJs sind mit jenem Internet verschwunden.

Wo Sie heute suchen können

Sinnvoller ist es, nicht nach der «Hymne», sondern nach einem konkreten Künstler und Jahr zu suchen. Tracks von DJ Boyko und Sound Shocking finden Sie bei den Musikdiensten und auf YouTube; dort liegen auch Mitschnitte der Sets von den Festivals selbst. Eine Suche nach dem Jahr («Kazantip 2006») bringt in der Regel mehr als die Suche nach dem Wort «Hymne».

Was aus dem Festival geworden ist

Das Festival begann 1992 am Kap Kazantip bei Schtscholkine und zog später nach Popiwka bei Jewpatorija. Die Krim-Zeit endete 2013; danach versuchten die Organisatoren, die Veranstaltung ins Ausland zu verlegen, aber es war nicht mehr dasselbe Kazantip. Das Wort steht heute also eher für eine Epoche als für eine Veranstaltung, die man besuchen kann.

Und zum Kap Kazantip selbst

Den Namen hat sich das Festival von einem realen Ort geliehen. Das Kap Kazantip ragt an der Nordküste der Halbinsel Kertsch ins Asowsche Meer hinaus. Geologisch ist es ungewöhnlich: ein ringförmiger Kalksteinrücken, ein früheres Riffmassiv, in dessen Inneren eine flache Mulde liegt. Seit 1998 befindet sich dort das Naturschutzgebiet Kazantip - Steppenvegetation, Salzwiesen und sehr viele Vögel.

Hinter dem lauten Namen steht also keine Tanzfläche, sondern einer der interessantesten Abschnitte der Asowschen Küste. Über die Krim-Routen schreiben wir gesondert - Sie finden sie im Bereich der Reiseziele.

Mitkommen

Hinterlassen Sie einen Kontakt - wir senden Details und finden die passende Tour.

Telefon oder E-Mail - wie es Ihnen passt

Mit dem Absenden stimmen Sie zu, dass wir Ihren Kontakt zur Antwort nutzen.

oder direkt: +49 170 102-71-81 WhatsApp [email protected]