Was nehme ich beim Camping im Sommer mit?

Was nehme ich beim Camping im Sommer mit?

Als Lehrer werde ich oft gefragt, welche Ausrüstung ich mitnehmen soll, was funktioniert und was nicht. Das ist eine schwierige Frage. Einerseits hängt vieles von der Situation und den persönlichen Vorlieben ab, andererseits sollten auch allgemeine Empfehlungen nicht außer Acht gelassen werden. Um Ihnen einen weiteren Leitfaden für die Vorbereitung einer Wanderung zu geben und gleichzeitig nichts aufzudrängen, erzähle ich Ihnen nur, was ich bei Sommerwanderungen auf der Krim und in den Karpaten mitnehme.

Ich stopfe alle meine Sachen in einen 95-Liter-Rucksack der Kiewer Firma „Adventure“. Er ist zwar schon 4 Jahre alt, aber er hält sich super.

Ich habe eine spezielle Hülle für meinen Rucksack, die ihn vor Regen schützt. Glauben Sie nicht den Behauptungen der Hersteller, dass ihre Rucksäcke wasserdicht seien. Nur Blech wird nicht nass!

Der am weitesten verbreitete Teppich stammt aus Ischewsk und wird in jedem Geschäft verkauft. Ich trage es in meinem Rucksack, um ihm Form zu geben. Außerdem leidet der Teppich so weniger unter Ästen und Büschen.

Polnischer Schlafsack „Campus“ – Sommer, leicht 1,2 kg. Für Wanderungen im Frühling und Herbst nehme ich einen wärmeren Schlafsack – „Pinguin Expert“, Gewicht 2 kg, PolarGuard 3d-Isolierung.

Ich habe drei Zelte. Tschechische „Hannah Arktan“ - extreme Serie, Metallbögen, schnell 4 kg, 3-Sitzer, 2 Apsiden. Das zweite ist das polnische (glaube ich) „Loap“ - ein einfacheres Zelt, Plastikstangen, das gleiche Gewicht, 3 Plätze, 1 Apside. Nun, das ultraleichte „Hannah Stash“ - Gewicht 1,2 kg, 2-Sitzer, montiert auf Trekkingstöcken.

Nun zu kleineren Dingen (aber nicht weniger wichtig).

Im Sommer sind Sandalen mein Hauptschuh.  Das sind die superleichten, superoffenen Teva-Wandersandalen.  Sie halten Ihre Füße sowohl bei Hitze (die Füße schwitzen nicht) als auch bei Regen (sie trocknen in 10 Minuten) trocken und angenehm. 

Für alle Fälle trage ich überall Turnschuhe bei mir. Regelmäßige „Salomon“-Trekkingtouren. Ich nehme sie erst heraus, wenn es richtig kalt wird.

Auf dem Babugan-Plateau liegt bereits Schnee (Oktober)

Seit 2 Jahren laufe ich überall mit Trekkingstöcken herum. Das sind so etwas wie faltbare Skistöcke. Sie sind bei Wanderungen sehr, sehr hilfreich. Erstens entlasten die Stöcke einen Teil der Last von den Beinen (von 5 bis 10 kg pro Stock). Zweitens helfen sie dabei, das Gleichgewicht auf schwierigen Hängen, rutschigem Schlamm und anderem unebenem Gelände zu halten. 

Damit sich meine Beine noch leichter um die Welt bewegen können, verwende ich elastische Knieschoner. Das sind so etwas wie elastische Bandagen, nur bequemer. Sie schützen die Kniegelenke vor Überlastung und kaltem Wind. Und die Knieschützer sehen sehr originell aus.

Außerdem gibt es drei Paar Socken – normal und warm. Aber meistens bleiben sie ungenutzt – warm.

Ich habe fast alle meine Kleidungsstücke in einem einzigen Exemplar. 

Ein Thermo-T-Shirt „Commandor“ (trocknet schnell direkt am Körper). Eine Shorts, eine Jogginghose, ein Polartec-Fleece (warme Jacke). Ein Hut von der Sonne. Eine Jacke aus wasserdichtem und atmungsaktivem GoreTex-Membrangewebe, natürlich mit Kapuze. Bei schlechtem Wetter nehme ich auch wasserdichte Vaude-Hosen aus Membranstoff.

Im Frühling und Herbst nehme ich Fleecehandschuhe und eine warme Mütze mit. Nachts wird es kühl. 

Als Teamleiter trage ich überall mehrere Machtutensilien bei mir: einen Kompass, eine Karte, ein GPS, ein Erste-Hilfe-Set, ein Reparaturset.

Ich liebe auch die Fotografie und habe immer eine Kamera griffbereit. Ich habe eine digitale Olympus „mu“, spritzwassergeschützt, klein und leicht. Nicht mehr neu, wirklich kampferprobt.

Kirill Yasko, Juli 2006

P.S. Dieser Artikel wurde vor langer Zeit von mir geschrieben. Seitdem habe ich es mehrmals aktualisiert und ergänzt, bis ich von der Sinnlosigkeit dieser Aktivität überzeugt war. Im Laufe der letzten Jahre habe ich so viel Ausrüstung angesammelt und meine Ansichten haben sich so sehr verändert, dass ich eine „T3⟧Chronologie meiner Ausrüstung“/T3⟧ erstellen und über die Entwicklung des Inhalts meines Rucksacks schreiben musste.

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