Dnjestr-Rafting auf Katamaranen (4 Tage)
Vier Tage auf Katamaranen durch die Dnjestr-Schlucht: Treffen in Ternopil, Start beim Dorf Luka, Turm von Rakowez, Nacht unter der Tschervona Hora, Chmelewa-Wand, Ruhetag am Dschuryn-Wasserfall und Ziel in Salischtschyky. Das ist eine ruhige Flusswanderung, kein Wildwasser-Rafting: Schlucht, Ufer und Nächte am Wasser stehen im Mittelpunkt.
Der Dnjestr ist einer der größten Flüsse der Ukraine. Lange war er ein Grenzfluss der polnischen Krone: das galizische linke Ufer blickte auf die moldauischen Lande rechts. Deshalb stehen an den Ufern so dicht Burgen, Höhlenkirchen, Paläste und Kirchen.
Der theatralischste Abschnitt ist die Dnjestr-Schlucht, seit 2008 auf der Liste der sieben Naturwunder der Ukraine. Wände aus devonischem Sandstein und Schiefer steigen stellenweise 150-200 m auf; in Salischtschyky umschließt der Fluss die Stadt fast ringförmig.
Tag für TagReiseverlauf
1 Tag 1. Ternopil, Butschatsch, Luka, Rakowez, Tschervona Hora
Treffen in Ternopil am Bahnhof. Transfer zum Fluss: unterwegs halten wir in Butschatsch bei den Ruinen der Potocki-Burg aus dem 14.-17. Jahrhundert auf einem Felsvorsprung über der Strypa. Start ist das Dorf Luka. Am Ufer bauen wir die Katamarane auf, laden das Gepäck und gehen die Sicherheitsunterweisung durch.
Vom Wasser aus sieht man den Wachturm der Burg Rakowez aus dem 17. Jahrhundert (Nationaldenkmal). Von der Viereckburg sind der Ostturm und Mauerreste erhalten; einst gab es hier eine Dnjestr-Furt.
Übernachtung am Fuß der Tschervona Hora über Beremjany. Devonische Sandsteine mit Eisenoxiden sind wirklich rot; der Hang steigt etwa 150 m über den Fluss. Das Mikroklima gehört zu den wärmsten in der Region Ternopil: Schnee auf dem Gipfel bleibt selten länger als ein oder zwei Tage. Die Einheimischen nennen das die Dnjestr-Subtropen.
2 Tag 2. Chmelewa-Wand und Schutromynzi
Wir fahren am linken Ufer weiter. Die Chmelewa-Wand ist ein steiler Hang des NPP Dnjestr-Schlucht mit devonischen Aufschlüssen und Wiesensteppe. Im Graben des Chmelewa-Bachs stürzt eine Kaskade von Wasserfällen 6-8 m tief.
Bei Schutromynzi liegen die Dorohytschiwski-Felsen. Zwischen Schutromynzi und Lytjatschi gehen wir bei Zeit und Wasserstand an Land zum Wasserfall Petschery. Der Fluss läuft hier unter einer Wand, nicht durch ein weites Tal. Lager am Ufer: morgen ist Ruhetag.
3 Tag 3. Ruhetag: Dschuryn-Wasserfall und Tscherwonohorod
Ruhetag: die Katamarane bleiben im Lager, zu Fuß gehen wir ins Waldgebiet Tscherwone zwischen Nyrkiw und Ustetschko. Der Dschuryn-Wasserfall am Fluss Dschuryn ist der höchste Flachland-Wasserfall der Ukraine: drei Kaskaden, etwa 16 m hoch und bis 20 m breit. Er ist vermutlich künstlich (das alte Bett wurde für eine Mühle durchschnitten); die Legende von osmanischen Truppen 1672 wird von den Quellen nicht gestützt.
Zehn Gehminuten entfernt liegen die Ruinen der Burg Tscherwonohorod aus dem 17. Jahrhundert und die Mauern einer Kirche aus dem 18. Jahrhundert. Baden in der unteren Kaskade ist bei Wetter möglich; die Steine sind glatt. Abends kehren wir zu den Zelten am Dnjestr zurück.
4 Tag 4. Salischtschyky, Stanislauskirche, Rückfahrt nach Ternopil
Letzter Tag auf dem Wasser. Fahrt nach Salischtschyky: die Stadt liegt am linken Ufer in einer Mäanderschüssel, die der Dnjestr fast ringförmig umschließt, die Hänge rundum steigen bis 300 m. Einst war hier ein klimatischer Kurort und ein Weinbauzentrum im Polen der Zwischenkriegszeit.
In der Stadt gibt es einen Park des ehemaligen Guts der Brunicki (darunter ein großes Ginkgo) und die Stanislauskirche aus dem 19. Jahrhundert. Nach dem Abbau der Katamarane bringt ein Transfer uns nach Ternopil.
Preise
Preis auf Anfrage Frage stellen
Inklusive
- 🍽Dreimal täglich Verpflegung (am ersten und letzten Tag zweimal)
- •Ausflugsprogramm entlang der Route
- 🚐Transfer Bahnhof - Fluss - Bahnhof
- 🎒Katamaranverleih
- 🎒Campingausrüstung (Zelte, Schlafsäcke, Isomatten)
- 🧭Begleitguide
- 🛡Versicherung
Nicht inklusive
- ✕Anreise nach Ternopil