Kekova und das maritime Lykien
Artikel
Häufige Fragen
Was ist hier versunken und warum?
Eine Reihe zerstoererischer Erdbeben im 2. Jahrhundert n. Chr. senkte die Kueste, und Teile der antiken Staedte - allen voran Dolichiste auf der Insel Kekova sowie die unteren Viertel von Simena und Aperlae - gerieten unter Wasser. Noch heute sieht man Hausfundamente, Treppen, die direkt ins Meer fuehren, und Reste von Mauern und Kais im Flachwasser.
Darf man ueber den Ruinen schwimmen oder tauchen?
Ueber der versunkenen Stadt von Kekova sind Schwimmen und Tauchen verboten - es ist eine geschuetzte archaeologische Zone, daher werden die Ruinen nur vom Boot oder Kajak aus betrachtet. Baden kann man in benachbarten erlaubten Buchten, die die Touren ansteuern; der Guide weist die Grenze stets aus.
Wie organisiert man eine Kajaktour?
Seekajaks starten meist im Dorf Üçağız (das antike Teimiussa) und folgen der Kueste von Simena und dem Rand von Kekova, wo versunkene Mauern und Sarkophage durch das klare Wasser schimmern. Der Ausflug dauert einen halben Tag, die Kajaks sind Zweisitzer und erfordern keine Vorkenntnisse; Touren werden auch ab Kaş oder Demre zusammengestellt.
Gibt es ein Eintrittsticket fuer die Kekova-Zone?
Die Fahrt durch die versunkene Zone von Kekova selbst erfordert kein eigenes Ticket - sie ist im Boots- oder Kajaktourpreis enthalten. Eine kleine Gebuehr faellt fuer den Aufstieg zur Burg von Simena (Kaleköy) sowie fuer die Museumsstaetten Andriake und Myra in Demre an; etwas Bargeld ist ratsam.
Wann sollte man fahren - welche Jahreszeit und Wetter sind am besten?
Am schoensten ist es von Mai bis Juni und im September-Oktober: das Meer ist ruhig, das Wasser klar, die Hitze laesst nach und es sind weniger Boote unterwegs. Der Sommer ist heiss, dafuer ist die Sicht unter Wasser hervorragend; fuer Kajak und Fotos waehlt man den Morgen, bevor der Wind auffrischt und die Wellen kommen.