Naturwunder Lykiens
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In Lykien treffen die kiefernbewachsenen Taurus-Berge auf ein türkisfarbenes Meer, und an Kontrasten spart die Natur nicht. Eiskalte Klammen, Feuer, die direkt aus dem Fels brennen, Forellenquellen und wilde Kaps liegen alle nahe am Weg. Die Tabelle unten listet die wichtigsten Naturziele mit Typ, Besonderheit und nächstgelegenem Ort, und die FAQ erklärt, wann man am besten fährt und wie man der Hitze trotzt.
Naturziele Lykiens: Typ, Besonderheit und nächster Ort
| Objekt | Typ | Besonderheit | Bei |
|---|---|---|---|
| Saklıkent-Schlucht | Canyon | Wände bis 300 m, ~18 km eiskalte Klamm | Fethiye |
| Schmetterlingstal | Tal-Strand | Schlucht unter Faralya mit Wasserfall und seltenen Faltern | Fethiye |
| Yanartaş (Feuer der Chimära) | ewige Feuer | Erdgas brennt seit Jahrtausenden aus dem Hang | Çıralı |
| Göynük-Schlucht | Canyon | kalte Gumpen und Klammen, ein Canyoning-Klassiker | Kemer |
| Ulupinar | Quellen | Forellenbäche im schattigen Kiefernwald | Çıralı |
| Kap Gelidonya | Kap | felsiger Grat mit Leuchtturm über Meer und Inseln | Adrasan |
| Yediburunlar (Sieben Kaps) | Kap | "sieben Kaps": Aussichtsstück wilder Küste | Kabak |
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Häufige Fragen5
Was sind die ewigen Chimära-Feuer (Yanartaş) und warum brennen sie?
Es sind Dutzende natürlicher Feuer am Hang des Berges Chimära oberhalb von Çıralı. Durch Risse im Fels tritt Gas aus - überwiegend Methan mit etwas Wasserstoff - und entzündet sich an der Luft. Die Feuer brennen seit mindestens 2.500 Jahren; die alten Griechen sahen darin den Atem des Ungeheuers Chimära.
Kann man den Saklıkent-Canyon allein begehen, und was sollte man mitnehmen?
Den unteren, meistbesuchten Abschnitt schafft man allein ohne Führer: Vom Eingang führen Holzstege zu einer Furt, danach watet man das Flussbett selbst hinauf. Das Wasser ist eiskalt und stellenweise hüfthoch, die Steine sind glitschig, also braucht man Schuhe mit Nassgriff (Wasserschuhe oder alte Turnschuhe) und einen Drybag fürs Handy. Tiefer in die Klamm sollte man ohne Erfahrung und Ausrüstung nicht vordringen.
Wann fährt man am besten, und wie hängen Hitze und Wasser in den Canyons von der Jahreszeit ab?
Am meisten Wasser führen die Canyons im Frühjahr, wenn der Schnee vom Taurus schmilzt: Im April und Mai steht das Wasser hoch und eiskalt, und der Durchgang kann teils gesperrt sein. Im Sommer sinkt der Pegel und das Gehen fällt leichter, dafür brennt die Sonne auf offenen Abschnitten und Kaps wirklich. Ideal sind Spätfrühling und September bis Oktober, wenn das Wasser mäßig ist und die Hitze nachlässt.
Canyoning im Harmony-Canyon (Göynük) - für wen ist es geeignet?
Göynük bei Kemer wird als aktives Canyoning angeboten: Rutschen ins Wasser, Sprünge von niedrigen Absätzen, Klammen mit kalten Gumpen. Die Touren laufen mit Führer, Helm und Neoprenanzug und passen daher gesunden Erwachsenen und Jugendlichen ohne Wasserscheu; schwimmen zu können hilft. Für kleine Kinder oder alle, die kaltes Wasser meiden, gibt es einen leichteren Spazierteil des Canyons.
Sicherheit im Sommer: Wie vermeidet man Hitze und Dehydrierung?
Die Hauptgefahr auf lykischen Wegen und Kaps ist nicht die Höhe, sondern die Sonne. Brechen Sie früh auf, nehmen Sie mindestens zwei Liter Wasser pro Person mit, tragen Sie Hut und Sonnenschutz, und verbringen Sie die heißesten Stunden (12 bis 16 Uhr) im Schatten. In Canyons kommt ein scharfer Wechsel hinzu: eiskaltes Wasser direkt nach der Hitze, also nicht überhitzt hineinspringen. Anzeichen von Überhitzung (Kopfschmerz, Übelkeit, Krämpfe) heißen: anhalten, abkühlen und trinken.