Fimmvörðuháls (Fimmvörðuskáli)
Auf dem Pass zwischen den Gletschern Eyjafjallajökull und Mýrdalsjökull, fast am höchsten Punkt des Wegs von Skógar nach Þórsmörk, steht Útivists Fimmvörðuskáli (rund 20 Betten, über 1.000 m). Fließendes Wasser gibt es hier oft nicht - der Hüttenwart schmilzt Schnee; etwas tiefer, auf 900 m, liegt eine weitere Hütte, Baldvinsskáli, die von FÍ betrieben wird.
FAQHäufige Fragen
Was gibt es in der Fimmvörðuháls-Hütte?
Es ist eine winzige Útivist-Hütte mit nur 16 Plätzen, und nur in Doppelpritschen - Einzelbetten gibt es nicht. Sie steht direkt auf dem Pass zwischen den Gletschern Eyjafjallajökull und Mýrdalsjökull, daher sind die Bedingungen spartanisch: keine Duschen, kein Laden und kein Essen vor Ort.
Gibt es hier Wasser?
Es gibt keine Wasserversorgung: Wasser kommt nur von Regen auf dem Dach oder von Schmelzschnee, daher muss man eigenes Trinkwasser mitnehmen. Auf der Südseite des Passes gibt es Bäche zum Nachfüllen unterwegs. Das ist ein kritischer Planungspunkt für diese Etappe.
Wie erreicht man die Hütte?
Nur zu Fuss - eine Strasse gibt es überhaupt nicht. Es sind 16 km von Skógar im Süden (etwa 5 Stunden) oder 13 km von Básar im Norden (etwa 4,5 Stunden). Öffentliche Verkehrsmittel erreichen Skógar oder Þórsmörk/Básar, von dort geht es zu Fuss über den Pass.
Wann ist die Hütte geöffnet?
Die Saison ist kurz: etwa vom 15. Juni bis 31. August, wenn ein Hüttenwart am Pass ist. Da sie über 1000 m liegt, ist das Wetter selbst im Hochsommer wechselhaft, daher ist warme Kleidung unverzichtbar.
Wer betreibt diese Hütte und wie bucht man?
Die Hütte wird nicht von FÍ, sondern von einem anderen Wanderverein, Útivist, betrieben. Sie muss daher separat gebucht werden, über utivist.is oder per E-Mail an [email protected], unabhängig von den Laugavegur-Hütten. Auch die Stornobedingungen sind eigene: 30+ Tage vorher gibt es eine Rückerstattung abzüglich 2000 Kronen Kaution pro Person und Nacht, 8-29 Tage vorher die Hälfte, innerhalb von 7 Tagen nichts.
Was macht eine Übernachtung auf dem Fimmvörðuháls-Pass besonders?
Es ist die höchste und wildeste Übernachtung dieser Route, zwischen zwei Gletschern und neben den jungen Kratern Magni und Móði, die beim Ausbruch 2010 entstanden. Die Hütte ist winzig und spartanisch, doch die Aussichten und das Gefühl echten Hochlands sind hier unverkennbar. Die Fortsetzung des Treks über den Pass macht aus dem Laugavegur die klassische Route Laugavegur plus Fimmvörðuháls.