Skelska pechera
FAQHäufige Fragen
Was ist die Skelska-Höhle und was ist daran interessant?
Dies ist eine Karsthöhle im Südwesten der Krim, im Bezirk Balaklava von Sewastopol, am Hang eines Ausläufers des Ai-Petry-Massivs. Die Gesamtlänge der Gänge beträgt etwa 670 Meter und die Hallen sind teilweise 25 Meter hoch, sodass es hier jede Menge Stalaktiten, Stalagmiten und Säulen gibt.
Wie lange dauert die Tour und was wird dort gezeigt?
Die ausgestattete Route hat etwa 270 Meter und fünf Säle - Kaminny, Delphinium, Ritter, Orgel und Geistersaal. Der Spaziergang dauert etwa 50 Minuten. Unterwegs werden Ihnen markante Figuren wie Stalagmiten, der Phönixvogel und der Ritter gezeigt.
Ist es drinnen kalt und wie kleidet man sich?
In der Höhle herrscht das ganze Jahr über eine Temperatur von etwa 13 Grad und die Luftfeuchtigkeit liegt bei fast 100 Prozent. Daher sollte man auch im Sommer etwas Wärmeres als ein T-Shirt mitnehmen. Die unterirdischen Seen sind hier 30 Meter tief, aber zum Schwimmen bietet niemand an.
Wer hat die Höhle wann geöffnet?
Die Höhle wurde 1904 vom Dorflehrer F. Kyrylov aus dem Dorf Skelya entdeckt, von dem der Name stammt. Im Jahr 1947 erhielt es den Status eines Naturdenkmals, im Jahr 1960 wurde es eingehend untersucht und im Jahr 2003 für Touristen zugänglich gemacht.
Warum ist die Höhle für Wissenschaftler interessant?
Neben wunderschönen Felsformationen wurden hier auch ein reichhaltiger Fundort an Wirbeltierknochen aus dem Holozän und eine vielfältige Höhlenfauna gefunden - das heißt, es geht nicht nur um schöne Hallen, sondern auch um echte Untergrundbiologie.