Troodos Mountains
Troodos ist das größte Bergmassiv Zyperns, das etwa ein Drittel der Insel einnimmt und in deren Mitte liegt. Der höchste Gipfel ist der Olymp (griechisch Hionistra) mit einer Höhe von 1.952 Metern.
Im Sommer fliehen die Menschen hierher vor der Erstickung an der Küste, weil es in den Bergen merklich kühler ist, und im Winter fällt Schnee auf die Gipfel, sodass die Saison hier eigentlich das ganze Jahr über ist. Die Hauptattraktion sind neun byzantinische Kirchen und ein Kloster auf der UNESCO-Liste, darunter das berühmteste der Insel, das Kikkos-Kloster, sowie mehr als dreißig Bergdörfer.
Lokale Minen lieferten seit der Antike Kupfer an das gesamte Mittelmeer, und Geologen reisen hierher, um die ungestörte Ophiolith-Sequenz zu besichtigen - ein seltenes Stück des antiken Meeresbodens. In den Wäldern lebt ein seltener zypriotischer Mufflon, mit den heimischen Vipern sollte man jedoch nichts anfangen.
FAQHäufige Fragen
Was ist Troodos und was ist hier der höchste Punkt?
Dies ist das größte Bergmassiv Zyperns, das etwa ein Drittel der Insel einnimmt und in der Mitte liegt. Der höchste Gipfel ist der Olymp (griechisch: Chionistra) mit einer Höhe von 1.952 Metern.
Wann sollte man hierher kommen?
Im Sommer entfliehen sie hier der Hitze der Küste: Im Juli sind es etwa 23 Grad, die Hölle drunten. Und im Winter liegt Schnee auf den Gipfeln - in Prodromos beträgt die Durchschnittstemperatur im Januar nur 4 Grad, sodass die Saison in den Bergen hier ganzjährig ist.
Was gibt es zu sehen?
Neun byzantinische Kirchen und Klöster wurden seit 1985 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen - darunter das Kikkos-Kloster, das reichste und berühmteste der Insel. Plus mehr als dreißig Bergdörfer wie Omodos, Platres und Kakopetria, Zedernwälder und Wasserfälle von Millomeris und Kaledonien.
Was ist an Troodos abgesehen von den Kirchen interessant?
Lokale Minen versorgten seit der Antike das gesamte Mittelmeer mit Kupfer. Und Geologen reisen wegen der intakten Ophiolith-Sequenz hierher - das ist das seltene Stück des alten Meeresbodens, das dabei half, die Theorie der Meeresbodendrift zu beweisen.
Wen kann man in den Bergen treffen?
Hier lebt der zypriotische Mufflon, der vom Aussterben bedroht ist, daher ist es bereits ein Ereignis, ihn zu sehen. Aber es ist besser, nicht darauf zu bestehen, mit Vipern in Berührung zu kommen - sie sind giftig.