Adjimushkay-Steinbrüche

In der Umgebung von Kertsch gibt es viele alte Steinbrüche, die sich über viele Kilometer unter der Erde erstrecken: Adjimushkay, Starokarantinny, Bagerovsky. In der Antike wurden hier Muschelsteine ​​für Wohn-, Verteidigungs- und andere Bauwerke abgebaut. Nicht selten dienten unterirdische Labyrinthe von Steinbrüchen den Einwohnern von Kertsch als zuverlässiger Schutz vor Feinden. So war es während des Bürgerkriegs und des Großen Vaterländischen Krieges, als sich hier Guerillatruppen versteckten.

Am 20. Mai 1942, als deutsche faschistische Truppen ein zweites Mal die Halbinsel Kertsch eroberten, gingen die Abteilungen, die den Übergang der Krimfronttruppen zur Tamansky-Halbinsel abdeckten, zu den Adjimushkay-Steinbrüchen. Heute kann niemand genau sagen, wie viele Menschen sich in den Stollen versammelten: Es werden verschiedene Zahlen genannt – von 10 bis 15.000 Menschen. Hier, in Stollen, lebten Einwohner von Kertsch – Frauen, alte Männer, Kinder, die hier vor den Bombenangriffen Zuflucht gesucht hatten.

170 Tage lang dauerte der beispiellose Kampf mit dem Feind gut organisierter unterirdischer Garnisonen der zentralen Steinbrüche unter dem Kommando von Oberst P. M. Yagunov und der kleinen Steinbrüche unter dem Kommando von Leutnant M. G. Povazhnych.

Die Menschen lebten und kämpften ohne Sonnenlicht, Wasser und fast ohne Proviant. Faschisten sprengten und blockierten die Ausgänge der Steinbrüche und pumpten giftige Gase in die Stollen. Bei dem Gasangriff am 24. Mai 1942 kamen mehrere tausend Menschen – Soldaten, Kinder, Frauen und alte Männer – ums Leben. Die Einwohner von Adjimushkay hielten von Mai bis Ende Oktober 1942 standhaft durch. Als die Faschisten den letzten Angriff auf die Steinbrüche unternahmen, waren nur eine Handvoll geschwächter Soldaten dort.

Im Mai 1967 wurde hier das Untergrundmuseum „Die heroische Verteidigung der Adjimushkay Quarrues im Jahr 1942“ eröffnet. Es gibt nur einen Gruppenbesuch in Begleitung von Führern.

Am Eingang des unterirdischen Museums befindet sich ein Denkmal zu Ehren der Helden. Seine Autoren sind die Bildhauer B.E.Klimushko und E.E.Gorban, der Architekt ist S.N.Mirgorodsky.

Mitkommen

Hinterlassen Sie einen Kontakt — wir senden Details und finden die passende Tour.

Telefon oder E-Mail — wie es Ihnen passt

Mit dem Absenden stimmen Sie zu, dass wir Ihren Kontakt zur Antwort nutzen.

oder direkt: +49 170 102-71-81 WhatsApp [email protected]