Berg Kastel

Naturdenkmal (1947). Er erhebt sich (440 m) einige Kilometer nordwestlich von Aluschta. Auf dem Gipfel des Berges befand sich in der Antike eine Festung. Daher der Name (Kastel, was auf Griechisch „Festung, Festung“ bedeutet). Die Krimlegende erzählt von den Verlobungen, die hier aufflammten, als die letzte Königin von Feodoro Zuflucht suchte.

Große, gerollte, glatte Felsbrocken säumen wie eine Halskette den Fuß des Berges. Hier und da stoßen interessante Mineralien, die in der Sonne funkeln (Kalzit, Pyrit), zwischen den Steinblöcken auf, wunderschöne Figuren der Winderosion. Es ist kein Zufall, dass dieser Ort seit langem Geologen und Geographen anzieht. Die Berghänge an der Küste von Kastel sind mit dichten, immergrünen Sträuchern aus Sträuchern, Zistrosen und Jasmin bedeckt. Die einzigartigen Lebensräume der Reliktpflanzen – kleinfruchtiger Erdbeerbaum (die nördlichste Population der Welt), Wacholder, dünnblättriger Farn – tragen dazu bei, die Entstehungsgeschichte der Bergflora auf der Krim besser zu verstehen. 1979 wurde in der Nähe des Berges das Naturschutzgebiet „Kastel“ gegründet, in dem unter dem Schutz gefaltete Schneeglöckchen und Heilkräuter wachsen...

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