Portillo hatte geschlossen — eine Lawine erwischte sieben am See
Am Samstag, dem 17. Oktober, gegen 14:45 Uhr erfasste eine Lawine eine Gruppe von sieben Menschen am Ufer der Laguna del Inca, neben dem Skigebiet Portillo in den chilenischen Anden. Drei starben, vier wurden verletzt. Zuerst waren zwei Tote bestätigt, danach hob der Katastrophendienst die Zahl auf drei.
Es waren chilenische Wanderer, keine Hotelgäste: Sie waren zum Cerro Los Tres Hermanos unterwegs. Die Skisaison in Portillo war am 12. Oktober zu Ende, die Lifte standen. Der Ort sagt, die Stelle liege außerhalb der offenen Pisten, und Schilder warnten vor Lebensgefahr und verboten den Zutritt zu gesperrten Bereichen. Der Bürgermeister von Los Andes beschreibt den Grund anders: Das Seeufer ist öffentliches Land, das Schließen des Hotels sperrte also nicht die ganze Gegend, auch wenn Schilder dort ebenfalls vor Lawinentod warnen. La Tercera schrieb am 19. Oktober, es sei ein offener Weg gewesen und die Version von der verbotenen Zone halte nicht.
Die Patrouille von Portillo und die Polizei vom Komplex Los Libertadores waren in etwa zehn Minuten da und holten vier Menschen heraus. Der Hubschrauber des Orts half, eine Person ins Krankenhaus nach Los Andes zu bringen. Der Ort schreibt, die Arbeit sei unter sehr gefährlichen Bedingungen gelaufen.
Die Staatsanwaltschaft von Los Andes nannte zwei Tote: Magdalena Acuña Jiménez, 56, und Rodrigo Peña Troncoso, 30, beide vom Andenclub Pamir. Stand 19. Oktober lag der dritte Leichnam noch im See; die Suche pausierte wetterbedingt bis Donnerstag. Der Delegierte der Region Valparaíso sagte, man suche einen rechtlichen Weg, den Durchgang zu beschränken, weil weitere Lawinen drohten.
Quellen: Ski Portillo — Comunicado 17 octubre 2026La Tercera — alcalde de Los Andes sobre la avalancha en PortilloLa Tercera — búsqueda en Portillo se retoma el juevesCooperativa — zona de restricción en Portillo
Kontext
Die Laguna del Inca liegt am Grenzübergang Los Libertadores, wo die Straße die Anden Richtung Argentinien quert. Deshalb war die Polizei vom Posten unter den Ersten: zum See ist es keine weite Fahrt.