152 Bergsteiger von einem brennenden Berg auf Java heruntergebracht
Am Montag, dem 19. Oktober, fing der Wald am Hang des Sumbing in Zentraljava Feuer. 152 Bergsteiger, die in den Listen der Basislager standen, wurden vom Berg geholt; bis zur Nacht war das Feuer nicht gelöscht.
Die Meldung kam gegen 15:00 Uhr Ortszeit: es brennt am Zustieg Gajahmungkur, im Gebiet Kalikajar, auf etwa 2500–2709 Metern. Am Abend meldete das Basislager, 71 Menschen seien bereits in Sicherheit und auf dem Abstieg. Später korrigierte die Katastrophenschutzbehörde von Wonosobo die Zahl nach den Registrierlisten der Lager Garung und Gajahmungkur auf 152. Die Fläche des Feuers ist noch nicht bekannt. In der Nacht wurde die Arbeit eingestellt: das Feuer breitete sich aus, der Wind war stark. Gelöscht werden soll am Dienstag, dem 20. Oktober, ab 07:00 Uhr weiter.
Quellen: detikJateng — 152 pendaki dievakuasi, Gunung Sumbing terbakarkumparan — hutan Gunung Sumbing terbakar, 152 pendaki via Wonosobo
Kontext
Im alltäglichen Indonesisch heißt sumbing Hasenscharte. Kompas gibt eine lokale Zwillingslegende wieder: der Kraterrand des Sumbing sieht aus, als sei er angebissen, und der benachbarte Berg trägt den Namen Sindoro. Zwischen ihnen führt der Pass von Temanggung nach Wonosobo.
Die Vulkanologennotiz, die derselbe Kompas-Text zitiert, nennt für den Sumbing einen Ausbruch in der schriftlichen Geschichte, 1730, der einen Lavadom am Kraterrand zurückließ. Der Gipfel liegt auf 3371 Metern; in Zentraljava ist nur der Slamet höher.