Sardinien: Höhlenforscher gerettet
Am 11. Oktober erforschte der Höhlenforscher Luca Olmetto mit seiner Partnerin die Gorropeddu-Höhle bei Urzulei im Osten Sardiniens. Etwa zehn Meter unter der Oberfläche kam es zu einem Einsturz. Seine Partnerin konnte hinausgelangen und Hilfe rufen; Luca blieb unter Trümmern eingeklemmt in der Höhle zurück.
Dann begann die Rettung. Höhlenretter des CNSAS, Feuerwehr und USAR-Spezialisten räumten den Eingang und den engen Gang zur Einsturzstelle von Hand frei und sicherten gleichzeitig instabile Wände. Der Arbeitsraum war nur etwa 1,5 mal 1,5 Meter groß, und die Gefahr eines weiteren Einsturzes blieb bestehen.
Am Abend kamen zwei Hubschrauber der italienischen Luftwaffe hinzu; sie brachten Rettungskräfte und Ausrüstung zum Einsatzort. In der Nacht gelang der Kontakt zu Luca: Er war am Leben und bei Bewusstsein. Danach wurde der Weg Zentimeter für Zentimeter freigelegt.
Am 12. Oktober erreichten die Retter ihn, befreiten ihn aus den Trümmern, stabilisierten ihn und brachten ihn an die Oberfläche. Nach fast 27 Stunden unter Tage wurde Luca medizinisch versorgt und per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen — verletzt, aber lebend und bei Bewusstsein.
Quellen: Vigili del Fuoco — Salvato lo speleologo rimasto bloccato in una grotta a UrzuleiAeronautica Militare — supporto al soccorso dello speleologo a UrzuleiANSA — Estratto vivo lo speleologo bloccato nella grotta in Sardegna
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