Frankreich: PGHM gegen bezahlte Bergrettung
Seit 2015 ist die Zahl der Bergrettungseinsätze in Frankreich um 44 % gestiegen. Die meisten Einsätze laufen mit Hubschrauber: 85 % (2015 noch 77 %). Die Einsätze werden aus öffentlichen Mitteln finanziert und beruhen auf dem Prinzip der kostenlosen Bergrettung.
Im Februar 2026 brachte ein Bericht der Cour des comptes (Rechnungshof) die Frage erneut auf: Könnten solche Einsätze eines Tages kostenpflichtig werden? Die Debatte ist nicht vom Tisch.
Jérémy Fabre, Leiter des PGHM in Grenoble (Isère), spricht sich dagegen aus. Zur kostenlosen Bergrettung betont er: „Die Kosten eines Einsatzes werden nie wichtiger sein als ein Menschenleben.“
Quelle: Le Dauphiné Libéré — gratuité des secours en montagne