Mud Hills - Halbinsel Kertsch

Die Halbinsel Kertsch ist das östliche Ende der Krim. Auf der gegenüberliegenden Seite der Straße von Kertsch sind die kaukasischen Berge zu sehen. Die Halbinsel erstreckt sich von der Akmonayskiy-Landenge bis zu den Küsten der Straße von Kertsch über 80–90 km (ca. 50–56 Meilen), in der entgegengesetzten Richtung über 22–54 km (ca. 14–54 Meilen). Seine Fläche beträgt mehr als 300 Quadratkilometer (ca. 1 Acre).

Die weiten Gebiete des hügeligen Berggebiets von Kertsch sind reich an originellen Reliefformen, die mit der vulkanischen Aktivität zusammenhängen. Einige der aktiven Schlammhügel stellen die merkwürdigen Naturphänomene dar, als ob sie die echten Vulkane im Miniaturformat nachahmen würden. Sie werfen den kalten Schlamm aus, der unter dem Druck brennbarer Erdgase aus den Tiefen der Erdkruste herausgedrückt wird, und veranschaulichen den Öl- und Gasgehalt der Halbinsel Kertsch.

Schlammhügel und -felder, deren Anzahl hier mehr als 50 beträgt, sind normalerweise nicht hoch, sie haben unterschiedliche Formen und erheben sich auf einer Höhe von 2 - 3 bis 50 Metern über die Umgebung. Aufgrund der periodischen Schlammausbrüche, die sich von den Löchern der Krater aus weit auf verschiedene Seiten ausbreiten, bietet das Gebiet, das an die hügeligen Kegel angrenzt, ein trostloses und lebloses Aussehen. Nur in den Kratern pulsiert der flüssige Schlamm unter dem Druck der Gase, als würde er atmen.

Die Bestandteile des hügeligen Schlamms sind Kieselsäure, Aluminiumoxid, Hämatit, Kalziumionen und Magnesium. Diese Schlämme werden zur Herstellung von Blähton und für medizinische Zwecke verwendet. Die interessantesten Schlammhügel der Halbinsel Kertsch müssen als Beispiele der modernen Reliefentwicklung und als wichtige wissenschaftliche und kognitive Objekte unbedingt unverletzlich erhalten bleiben.

Funde vieler seltener Mineralien stehen im Zusammenhang mit den Schlammhügeln sowie mit den Eisenerzsedimenten der Halbinsel Kertsch. Von den mehr als 200 auf der Krim bekannten Mineralarten wurden etwa zehn erstmals hier auf dem Krimgebiet gefunden. Unter ihnen gibt es Alpha-, Beta-, Gammakerchenits, Reedburunits, Mitridatits, Bosporits...

Mitkommen

Hinterlassen Sie einen Kontakt — wir senden Details und finden die passende Tour.

Telefon oder E-Mail — wie es Ihnen passt

Mit dem Absenden stimmen Sie zu, dass wir Ihren Kontakt zur Antwort nutzen.

oder direkt: +49 170 102-71-81 WhatsApp [email protected]