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Brände am Kilimandscharo - Rongai-Route gesperrt

· Afrika · Wegsperrungen

Auf dem höchsten Berg Afrikas brennt erneut Vegetation — und diesmal war bereits die dritte touristische Aufstiegsroute betroffen. Am 5. Oktober sperrte die tansanische Nationalparkbehörde TANAPA vorübergehend die Rongai-Route am Kilimandscharo. Mit den bereits gesperrten Routen Lemosho und Londorosi blieben von den sechs Hauptwegen zum Uhuru Peak nur noch Machame, Marangu und Umbwe offen.

Das Feuer begann am 28. September im Gebiet Sangarini–Kamwanga (Distrikt Siha) und breitete sich Richtung Shira-Plateau im Kilimanjaro National Park aus. Am selben Tag stoppte TANAPA Lemosho und Londorosi und leitete Touristen zunächst auf Machame, Marangu und Rongai um. Als das Feuer nicht nachließ, musste auch Rongai — der nördliche Zugang von der kenianischen Seite, oft wegen trockenerem Klima und weniger Andrang gewählt — aus dem Programm. Die stellvertretende Kommissarin für Kommunikation, Catherine Mbena, sagte, die Löscharbeiten liefen und der Park treffe Vorsichtsmaßnahmen für Touristen, Personal und Partner.

Es war nicht der erste große Brand der Saison: Etwa einen Monat zuvor waren auf den Hängen des Kilimandscharo bereits mehr als 18 km² Vegetation verbrannt, bevor das Feuer unter Kontrolle gebracht wurde. Für Veranstalter und Gruppen bedeutete das kurzfristige Routenwechsel, Terminverschiebungen und die Prüfung, ob der Starttag noch in eine Sperrzone fiel.

Am 8. Oktober meldete TANAPA, das Feuer sei unter Kontrolle und Lemosho, Londorosi sowie Rongai seien wieder geöffnet und sicher. Wer in den kommenden Wochen eine Besteigung plant, sollte den aktuellen Status trotzdem bei Operator und TANAPA nachfragen — die Lage am Berg änderte sich von Woche zu Woche.

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