Außerhalb von Moskau und St. Petersburg ist hier eine der größten Sammlungen russischer Kunst untergebracht. Mitte der 2000er Jahre hieß die Einrichtung Museum für russische Kunst; seit 2017 lautet der offizielle Name Nationalmuseum «Kiewer Gemäldegalerie» (historischer Name bei der Eröffnung 1922). Das Gebäude gehörte der großbürgerlichen Familie Tereschenko und wurde in den 1880er Jahren erbaut. Private Kunstwerke, die von den Sowjets beschlagnahmt und verstaatlicht wurden, bildeten zusammen mit den Beständen der Tereschenkos den Großteil der Exponate des Museums, als es 1922 eröffnet wurde. Zu den wertvollsten Exponaten gehört eine Sammlung außergewöhnlicher russischer Ikonen aus dem späten 13. Jahrhundert. Das Museum zeigt Kunstwerke vieler berühmter russischer Maler wie I. Repin, M. Wrubel und N. Roerich sowie Skulpturen, Kunsthandwerk und Grafiken. Kinder hält man besser unter Aufsicht, da das Personal unhöflich sein kann, wenn Kinder den Ausstellungen zu nahe kommen. Tereschtschenkivska-Straße 9, Kiew Tel. (Mitte der 2000er): 224 62 18 10:00-17:00 außer: Mi: Geschlossen Do: Geschlossen
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